Die Schweden sagen, wem Schweden zu schwedisch ist, der sollte einmal nach Malmö reisen. Kein Wunder also, dass der berühmteste Sohn der Stadt bosnische Wurzeln hat und arabische Kirchererbsenbällchen als Regionalgericht gelten.

Europa ist nach Australien der zweitkleinste Kontinent der Erde.
Die Schweden sagen, wem Schweden zu schwedisch ist, der sollte einmal nach Malmö reisen. Kein Wunder also, dass der berühmteste Sohn der Stadt bosnische Wurzeln hat und arabische Kirchererbsenbällchen als Regionalgericht gelten.
Der erste Skandal der Olympischen Spiele 2014 war ein Foto von zwei Kloschüsseln ohne Trennwand, das für viel Spott und eine Mini-Krise in den britisch-russischen Beziehungen sorgte. In der Antike war ein solcher Ort der Geselligkeit nur den Reichen vorbehalten. Ein Besuch in Ephesos in der Türkei.
Jährlich reisen Tausende aus aller Welt zu Europas vermeintlich nördlichstem Punkt, wo die Sonne im Sommer nicht untergeht und sich das Grün nach langen Monaten unter der Schneedecke endlich seinen Platz in der kargen Landschaft zurückerkämpft. Und eine von ihnen bleibt auch dann noch, wenn sich ihre Landsleute längst auf den Heimweg begeben haben: Die Deutsche Eva Schmutterer hat sich für ein Leben am Nordkap entschieden.
Für jede Farbe ein eigenes Bonbon: Wer Bornholm im Herbst besucht, den empfängt die Insel mit südlich-mediteranem Flair, warmem Licht und kleinen süßen Kunstwerken. Svaneke, die Hauptstadt der handgemachten Leckereien, lockt mit typisch dänischen Drops, raffinierten Pralinen und buntem Weingummi.
Was für ein Wind auf Olchon Island! Und was für eine schöne Insel! 72 Kilometer lang liegt Olchon Island mitten im größten Süßwassersee der Welt. Sie ist unsere zweite Station auf unserem langen Weg mit der Transsibirischen Eisenbahn. Und vielleicht schon jetzt der Höhepunkt.
Die Kohle wird knapp, die Temperatur im Zug sinkt beständig und die Toilette riecht sowieso schon bis zum eigenen Bett. Nein wirklich, mit den glitzernden Werbefilmen hat eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn nicht wirklich viel gemeinsam. Doch gerade das macht das Erlebnis so authentisch.
„Hat einer von euch Lust, mit mir nach Russland und in die Mongolei zu reisen?“ Mehr als diese kurze WhatsApp-Nachricht von Maria braucht es nicht, damit Verena, Marie und ich Feuer und Flamme sind. Denn obwohl wir uns zu diesem Zeitpunkt kaum kennen, will sich niemand von uns das Abenteuer „Transsibirische Eisenbahn“ entgehen lassen. Spontan sagen wir zu.
Ich sitze im Flugzeug, mein Blick geht zur Uhr auf dem Bildschirm an der Decke. „Estimated Arrival Time: 9:25 pm“. In 50 Minuten lande ich in Amsterdam, morgen Abend geht es weiter nach Bangkok. Dass ich auf meinem kurzen Zwischenstopp von Marie, Maria und Verena, die ich ein Jahr vorher während einiger fröhlicher Abende in Neuseeland kennengelernt habe, empfangen werde, kam so: