Einmal wandern zwischen Ostsee und Seenplatte? In Mecklenburg-Vorpommern starten wir in den dritten Teil der Wanderserie durch alle Bundesländer. Und ich verspreche: Es wird vielseitig!

Einmal wandern zwischen Ostsee und Seenplatte? In Mecklenburg-Vorpommern starten wir in den dritten Teil der Wanderserie durch alle Bundesländer. Und ich verspreche: Es wird vielseitig!
Brauchen wir nicht alle hin und wieder dieses Abtauchen aus der Realität, hinein in eine Welt, die uns dieses einmalige Gefühl von Geborgenheit, Wärme, ewigem Sommer schenkt? Gerade jetzt sind es diese Geschichten, die mir Freude machen. Und deswegen habe ich heute fünf Buchtipps für den Frühling und den Sommer im Gepäck.
Heute heißt es wieder Stiefel schnüren und Entdeckergeist aufwecken: Wir starten in den zweiten Teil der Serie um Wanderwege aus allen Bundesländern. Es geht nach Hamburg, ganz abstandskonform und voller neuer kleiner Reiseabenteuer.
Seit die Fitnessstudios geschlossen haben und Sportkurse nicht mehr stattfinden, gehen so viele meiner Freunde und ich plötzlich viel mehr spazieren. Irgendwie ist die Welt langsamer geworden, oder? Ich finde, ein bisschen davon sollten wir uns unbedingt erhalten.
Guck mal, der Reiher! Und da, der Baum, der hat eine Rinde, die sieht aus wie Saurierhaut. Hast du das Moos hier mal angefasst? Der Bach da, was meinst du, wo führt der hin, wollen wir ihm folgen? Und hier, diese Pilze, sind die eigentlich essbar?
Die Situation ist doch so: Entweder haben wir gerade sehr viel Zeit, weil wir beispielsweise in Kurzarbeit sind, das Fitnessstudio geschlossen hat und Freunde treffen eher so mäßig funktioniert. Oder aber wir haben Familie und dann steht unser Leben sowieso Kopf. Eines aber teilen wir: Hin und wieder fällt uns einfach die Decke auf den Kopf. Ich habe 10 Tipps für dich, die dir wieder zu guter Laune verhelfen.
Nichtsahnend fahren wir auf gerader Strecke. Das Ziel vor Augen. Plötzlich rutscht das Auto weg, wir kommen von der Fahrbahn ab. Warum, weiß später keiner mehr genau. Wir drehen uns, Sekunden werden zu Stunden. Es kracht und dann ist alles ganz ruhig. Wir sind gesund, es geht uns gut, zum Glück.
Sie liegen da, meine Wanderstiefel, der Rucksack, die kleine Stofftasche, das Fernglas, die Kamera, das Tagebuch, die Pinsel und die Aquarellpalette, das bedruckte Schultertuch aus Sorrent. Staub im Sonnenschein des Nachmittags im Dezember. Ich nehme meinen Stift in die Hand. Worte fließen. Ich atme aus.
Ihr Gesicht ist weiß, manchmal grau, einmal war es blau. Wie klein und verloren sie aussieht zwischen den verwaschenen Laken, eingefallen und müde. Sehnige Hände liegen schlaff auf ihrer Bettdecke, sie hat die Augen geschlossen. Rasselnd geht ihr Atem, das Geräusch ist beklemmend. Hilflos stehe ich an ihrer Seite.